Pressearbeit
Kulturelle Perlen aus Madrid und Chile
Vom 24. April bis zum 9. Mai 2019 findet in Regensburg 12. Mal das spanische Film- und Kulturfestival cinEScultura statt. Die diesjährigen Gastländer sind Chile und die autonome Region Madrid.
In guter und geschätzter cinEScultura-Tradition ist auch das diesjährige Festivalprogramm wieder eine vielfältige, abwechslungsreiche und spannende Kette an Kurz- und Langfilmen, an Filmgesprächen mit drei Regisseuren aus Chile und Filmschaffenden aus Madrid, zwei deutschlandweit einmaligen Konzerten - Indi-Rock mit Josele Santiago und Flamenco-Jazz mit Jorge Pardo - Ausstellungen, die Geschichte(n) lebendig werden lassen sowie dem Autor und langjährigen FAZ-Europa-Korrespondenten und profunden Spanienkenner Paul Ingendaay.
Von spiegelnden Salzseen und ungewöhnlichen Felsformationen in der trockensten Wüste der Erde, über fruchtbare Weinregionen, bis hin zu blau schimmernden Gletschern und endlosen Weiten im Süden: Chile ist ein Land der Kontraste. Mit etwa 4300 Kilometern Länge ist das südamerikanische Land von der Nord-Süd-Ausdehnung her der längste Staat der Erde, hat dabei aber nur eine durchschnittliche Breite von gerade einmal 180 Kilometern. Deshalb herrscht in Chile eine große Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen, die von dürren Sanddünen über Vulkanlandschaften und Primärwäldern reicht.
Madrid ist eine charmante, weltoffene und unglaublich tolerante Stadt. Vielleicht hat die spanische Hauptstadt inmitten der iberischen Halbinsel nicht den Charme von Paris oder Rom, doch sobald man eine Zeit lang hier verbringt und die Vielfalt sowie die gegensätzlichen Eindrücke erfährt, wird man voll in den Bann dieser Stadt gezogen. Madrid gilt zudem mit seinen mehr als 3 Millionen Einwohnern inzwischen zweifellos als eine der bedeutendsten Trendsetter des Landes.
Die Uraufführung der Oper „Una cosa rara“ versetzte die Wiener Theaterbesucher 1786 in einen regelrechten Rausch. Auf einen üppigen Bilderrausch dürfen sich auch die Regensburger Kunst- und Theaterfreunde freuen, denn kein geringerer als Markus Lüpertz – bekannt für seine archaische und farbenreiche Bildsprache – zeichnet für die Aufführung am Theater Regensburg für Bühne und Kostüm verantwortlich.


Das Bild des Westens mit anderen Augen gesehen, dieser Spiegel mit so vielen Facetten, in denen sich schillernd nicht nur Licht und Farben brechen - das sind die Bilder von Zhao Bin.

